Zwischenstand

Im Zuge unseres 4ten Photopur-Projekttreffens am Institut für Energiesystemtechnik (INES) an der Hochschule Offenburg, präsentierten die Partner des CNRS / ICPPS, des IUW sowie des DLR RP und schließlich des INES ihre bisher erzielten Fortschritte im Projekt.

So konnte bereits ein passender Photokatalysator auf Basis chemischer bzw. biologischer Untersuchungen (CNRS & DLR RP sowie IUW) ermittelt werden. Im Folgenden kann nun ein passendes Trägermedium identifiziert werden, das den Katalysator im Reaktor fixieren soll um einen Materialverlust zu vermeiden. Auch dafür werden in den kommenden Monaten chemische und biologische Untersuchungen am CNRS (&DLR RP) bzw. IUW durchgeführt werden.

 

Funktionsmuster

Abbildung 1: Jesus da Costa (INES) stellt den anderen PHOTOPUR-Partnern das Funktionsmuster des Reaktorprotoyps vor. Foto: F. Seitz

Am INES konnte währenddessen ein Funktionsmuster auf Basis eines  Reaktorgrundkonzepts entwickelt und aufgebaut werden (Abbildung 1). Es handelt sich dabei um ein automatisiertes System zur Abwasserzirkulation und –aufbereitung mit  passenden Schnittstellen für den Reaktorkern (Photokatalysator und UV-Licht Quelle) und potentiell vorgeschaltete Filter.

Mit den bisher erzielten Projekt-Ergebnissen und -Fortschritten liegt das PHOTOPUR-Forschungskonsortium gut im vorgesehenen Zeitplan. Anstehende Aufgaben beschäftigen sich nun intensiv mit der Gestaltung des Reaktorkerns um eine möglichst effizienten Abbau von Pflanzenschutzmitteln(-rückständen) in Wasch- und Abwässern erzielen zu können.